Das Camp
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension
📚 Selbst gekauft / Thriller
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Der erste Teil "Der Trailer" war für mich ein absolutes Jahreshighlight, ein Buch, das ich am liebsten jedem unter die Nase gehalten hätte. Da war die Erwartung an den zweiten Band natürlich hoch. Ich hatte ein kleines, nervöses „Hoffentlich wird es genauso gut!“-Gefühl im Bauch und war gespannt, ob ich schnell wieder in die Geschichte finde und ob er das Level halten kann.
🧠 Meine Meinung:
Was soll ich sagen? Linus Geschke hat mich sofort beruhigt. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder mittendrin. Alle wichtigen Dinge werden clever zusammengefasst, ohne dass es sich wie eine Wiederholung anfühlt. Die Sorge, dass ich die Charaktere oder die Handlung vergessen habe, war völlig unbegründet.
Ich bin immer noch begeistert. Die Charaktere sind unperfekt, eigensinnig und haben alle Ecken und Kanten, genau das macht sie weiterhin so faszinierend und nahbar. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert, war manchmal fassungslos und manchmal einfach nur sprachlos vor Freude über Geschkes cleveren Aufbau.
Die Mischung aus Spannung, makaberen Szenen und emotionalen Momenten erzeugt eine Sogwirkung, die einen richtig hineinzieht. Es gibt Szenen, die mich tief berührt haben, und andere, die mich gleichzeitig schmunzeln ließen. Selbst die kleine musikalische Note in der Story hat bei mir für ein „Ah ja, genau mein Geschmack!“ gesorgt. Immer noch trällert in meinem Kopf der Ohrwurm "Wild Boys"
Einen winzigen Kritikpunkt habe ich. Eine Szene hätte ICH gerne noch länger nachwirken lassen. Da hätte ich gerne mehr Zeit gehabt, die Reaktionen der Figuren zu beobachten. Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn die Handlung funktioniert auch so perfekt.
Besonders berührt hat mich auch die Danksagung, in der Geschke auf den Fall Frauke Liebs hinweist.
Um die anfängliche Frage zu beantworten, ob er das Level halten konnte, kann ich nur antworten mit: Zu 💯 !!!. Ich glaube sogar, dass mir der zweite Band sogar noch besser gefallen hat.
✅️ Fazit:
„Das Camp“ ist ein Thriller, der alles hat. Spannung, Atmosphäre, Humor, einzigartige Charaktere, emotionale Tiefe und eine clevere Konstruktion. Linus Geschke hält das hohe Niveau des ersten Bandes mühelos und lässt mich nur noch ungeduldiger auf den finalen Band warten, der bereits Anfang Juli erscheint. Für alle, die psychologisch kluge, packende Thriller lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Wer einmal darin eingetaucht ist, kommt nicht mehr so schnell heraus. Absolute Leseempfehlung und wieder ein #Lieblingsbuch #Jahreshighlight
🔎 Worum geht’s?
Camp Donkerbloem, tief in den Ardennen gelegen, war immer ein Ort mit einer düsteren, grausamen Vergangenheit. Unter der neuen Leitung von Wout Meertens und seinem Verwalter Tayfun scheint zunächst Ruhe einzukehren. Doch so friedlich, wie es klingt, ist es nicht. Hunderte Kilometer entfernt treibt ein verstörender Killer sein Unwesen. Als die Hamburger Kommissarin Frieda Stahnke plötzlich ins Visier des Unbekannten gerät, sucht sie Schutz an einem Ort, an dem niemand Gefahr vermutet - Camp Donkerbloem. Tayfun steht ihr bei, ohne zu ahnen, dass mit Frieda das Böse selbst ins Camp zurückkehrt.
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