Unser schönster Sommer
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension
📚 Rezensionsexemplar / Roman
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Für mich gilt, einmal Adriana Popescu, immer Adriana Popescu. Da Elena Sonnberg ihr offenes Pseudonym ist, stellte sich diese Frage eigentlich gar nicht. Ihre Geschichten schaffen es nämlich immer wieder, mich an Sehnsuchtsorte zu entführen und Figuren zu erschaffen, die man schnell ins Herz schließt.
🧠 Meine Meinung:
„Wenn man einmal das Herz an diese Insel verloren hat, kehrt man immer wieder hierher zurück.“ (S. 18)
Dieser Satz beschreibt das Lesegefühl für mich perfekt. Mit dem Landeanflug auf Mykonos landet man nicht nur auf der griechischen Insel, sondern direkt mitten in der Geschichte. Genau wie Ana durfte ich entschleunigen, den Alltag hinter mir lassen und für ein paar Tage die Seele baumeln lassen.
Besonders gefallen hat mir, wie authentisch Ana dargestellt wird. Sie schaltet nicht sofort in den Urlaubsmodus, sondern braucht Zeit, um wirklich anzukommen. Das wirkte auf mich sehr glaubwürdig.
Eleni und ihre Taverne bilden das Herz der Geschichte. Dieser Ort strahlt so viel Wärme und Geborgenheit aus, dass man sich am liebsten selbst an einen der Tische setzen würde. Der verlockende Duft von Knoblauch und Olivenöl stieg mir dabei in die Nase und weckte dieses mediterrane Urlaubsgefühl.
Was ich an Elena Sonnbergs Büchern besonders liebe, ihre Figuren fühlen sich immer echt an. Sie bringt mir ihre Charaktere jedes Mal so nahe, dass das Mitfühlen ganz von allein geschieht. Man freut sich mit ihnen, leidet mit ihnen und manchmal möchte man sie einfach nur in den Arm nehmen.
Einer meiner Lieblingscharaktere war eindeutig Yanni. Endlich einmal ein Kind, das einfach wie ein Kind wirken darf. Auch William mochte ich, obwohl ich sofort das Gefühl hatte, dass er noch für die eine oder andere Turbulenz sorgen könnte. Mein Herz schlug allerdings ganz klar für Leonidas.
Besonders schön fand ich außerdem den starken Gemeinschaftsgedanken. Die Dorfbewohner, die Taverne und die vielen kleinen Begegnungen vermitteln ein wunderbares Gefühl von Zusammenhalt.
Und was eine Ziege namens Cordelia und der berühmte Pelikan Petros mit der Geschichte zu tun haben? Das dürft ihr gerne selbst herausfinden.
Auch wenn ich mich auf Mykonos wieder rundum wohlgefühlt habe, hat der Gardasee aus den bisherigen Wohlfühlromanen der Autorin mein Herz noch ein kleines bisschen mehr erobert. Das ist aber reine Geschmackssache, denn letztendlich haben alle Geschichten ihren ganz eigenen Charme und laden zum Wegträumen ein.
✅️ Kurzfazit:
Unser schönster Sommer ist eine herzerwärmende Wohlfühlgeschichte voller Urlaubsflair, liebenswerter Figuren und griechischem Inselzauber. Elena Sonnberg beweist erneut, wie mühelos sie ihre Charaktere zum Leben erweckt und ihre Leser mitten in die Geschichte zieht. Perfekt zum Wegträumen und Abschalten.
🔎 Worum geht’s?
Nach vier Jahren kehrt Ana auf ihre geliebte Heimatinsel Mykonos zurück, um dem Stress ihrer Selbstständigkeit für eine Weile zu entkommen. Doch statt Ruhe erwarten sie neue Sorgen: Die Taverne ihrer Großmutter steckt in Schwierigkeiten. Während Ana versucht zu helfen, begegnet sie ausgerechnet Leonidas wieder, mit dem sie sich als Kind ständig gestritten hat. Zwischen alten Erinnerungen, neuen Gefühlen und dem besonderen Zauber der Insel wird dieser Sommer anders als erwartet.
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